B-Junioren, Bezirksoberliga: JFG Selb 2006 – JFG Rödental-Coburger Land 1:0 (0:0.
JFG Selb: Köhler – Seidel, Seifert, Reim, Pohl (ab 64. Min. Nendza), Jülke, Keles, Diener (ab 75. Min. Giunta), Schönberner, Siniawa, Kutbay.
Schiedsrichter: Renner (FCE Münchberg) leitete ganz schwach; Zuschauer: 95; Tore: 68. Min. Kutbay 1:0.
Wieder einmal ein hart erkämpfter Sieg für die Selber B-Junioren gegen eine Mannschaft aus dem hinteren Tabellenbereich. Die Rödentaler präsentierten sich freilich auch besser als es ihr Tabellenplatz vermuten ließ. Sie wirkten spritziger als die Hausherren, denen man doch sichtlich die hohe Belastung durch die Einsätze bei den A-Junioren anmerkte. Die erste Chance ergab sich dennoch für die Selber. Nach einem Torwartfehler kam Siniawa einen Tick zu spät und ein Rödentaler spitzelte den Ball noch zur Ecke. In der 20. Minute vergab Kutbay überhastet, in der 29. Minute wurde ein Schönberner-Heber fast von der Linie gekratzt. Das war‘s aber auch schon mit Chancen in Halbzeit eins.
Nach der Kabinenpredigt spielten die Hausherren wesentlich engagierter nach vorne. Jülke hatte die Führung auf dem Fuß, knallte den Ball aber in die Wolken

. Kutbay traf 60 Sekunden später nur das Außennetz. Die Rödentaler schienen mit dem einen Punkt zufrieden und igelten sich immer weiter hinten ein. In der 60. Minute scheiterte Diener freistehend am Pfosten, eine Minute später war es Kutbay, der mit einem Freistoß nur den Pfosten traf.
Das 1:0 lag nun aber förmlich in der Luft – und fiel schließlich auch. Bei Kutbays Freistoßaufsetzer hatte der Gästekeeper nicht mit den Tücken des Platzes gerechnet

. Rödental setzte am Ende noch einmal alles auf eine Karte und die selber mussten noch einige bange Minuten überstehen. In der Schlussminute stürmte bei einer Ecke sogar der Gästetorwart mit und kam zwei Meter vor dem Tor völlig freistehend zum Kopfball, der aber genau in den Armen von JFG-Keeper Köhler

landete.
Am Ende war es ein Selber Arbeitssieg gegen eine kampfstarke Gästemannschaft, die in dieser Form den drohenden Abstieg noch abwenden sollte. Schwächster Mann am Platz war der Schiedsrichter

, der mit einigen kuriosen Entscheidungen beide Teams gleichermaßen benachteiligte.