Für die SpVgg Selb 13 II läuft es in der A-Klasse Fichtelgebirge im neuen Jahr noch nicht rund. Gegen schwache Arzberger mussten sich Janda & Co. mit einem 3:3 zufrieden geben. Kurios: Fünf der sechs Tore erzielten die „Dreizehner“ selbst.
SpVgg Selb 13: Noczensky – Thoß, Diener (ab 46. Min. Heinritz), Leonhardt, Janda, Fischer (ab 54. Min. Boz), Thielsch, Sikora, Schramm (ab 70. Min. Rödel), Wunderlich, M. Leupold.
Schiedsrichter: Koller (Wunsiedel); Zuschauer: 40; Tore: 3. Min. Janda (Eigentor) 0:1, 5. Min. Wunderlich 1:1, 10. Min. Leonhardt (Eigentor) 1:2, 29. Min. M. Leupold 2:2, 45. Min. Hecht 2:3, 56. Min. M. Leupold 3:3.
„Ja ist denn heut’ schon Weihnachten“ dürften sich die Gäste aus Arzberg-Röthenbach am Samstag gefragt haben, verteilten die Selber doch eifrig Geschenke. Schon nach vier Minuten überwand Janda unglücklich seinen eigenen Torwart und nach Wunderlichs beherztem Solo zum 1:1-Ausgleich war es in der zehnten Minute mit Leonhardt wieder ein Selber, der für die erneute Gästeführung sorgte. Den SV-Verteidiger traf dabei freilich keinerlei Schuld, denn bei seiner Rückgabe säbelte Torwart Noczensky über den Ball, der ins leere Tor trudelte.
In der Folge setzten die „Dreizehner“ zwar zu einem Sturmlauf an, doch vor dem Tor waren sie mit ihrem Latein am Ende. M. Leupold brachte sogar das Kunststück fertig, einen Arzberger Verteidiger auf der Torlinie aus zwei Metern anzuschießen.
Nach einer halben Stunde machte Leupold seinen Lapsus aber wieder wett und sorgte für den 2:2-Ausgleich. Bei allem Offensivdrang vernachlässigten die Selber allerdings die Defensive und liefen nach 40 Minuten in einen Konter. Torwart Noczensky parierte aber prächtig. Auch bei einem Freistoß unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff war Noczensky auf der Hut, konnte den Ball aber nicht festhalten und Hecht staubte mit takräftiger Unterstützung der SV-Abwehr zum 2:3 ab.
Nach der Pause stürmten die Selber mit Mann und Maus. Nach Leupolds erneutem Ausgleichstreffer per Foulelfmeter schien alles in erwartete Bahnen zu laufen, doch der Siegtreffer wollte einfach nicht mehr fallen. Dabei hatten Thielsch, zwei Mal Heinritz und Fischer, der bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung stärkster Selber war, mehrere dicke Chancen auf dem Fuß. Kurz vor Schluss stand den Hausherren bei einem Konter sogar noch das Glück zu Seite, als die Arzberger nur die Latte trafen.