In einem temporeichen A-Klassenspiel behielten die „Dreizehner“ gegen eine junge Gästemannschaft verdient die Oberhand. Matchwinner waren der dreifache Torschütze Karatas und Torwart Schramm, der mit einigen tollen Paraden seine Klasse bewies.
SpVgg Selb 13 II: Schramm – Müller, Fischer, Sikora, Diener, Glück (ab 59. Min. Rödel), Janda, Leonhardt, Thielsch, Karatas, A. Leupold (ab 46. Min. Hugo Ivgen).
Schiedsrichter: Rauh (Zedwitz); Zuschauer: 40; Tore: 55. Min. Karatas 1:0 (Handelfmeter), 57. Min. Karatas 2:0, 58. Min. Schilling 2:1, 63. Min. Karatas 3:1, 68. Min. Stefanovic 3:2.
Die mit einer jungen und spielsztarken Truppe angetretenen Gäste hatten zu Beginn etwas mehr vom Spiel. Bereits in der fünften Minute verhinderte SV-Keeper Schramm den 0:1-Rückstand, als er eine Direktabnahme aus fünf Metern mit einem Reflex noch über die Latte lenkte. Dann kamen die Hausherren besser ins Spiel. Vor allem über Spielmacher Thielsch liefen einige gefährliche Angriffe auf das Wacker-Tor.
In der zwölften Minuten hatte Sikora die große Führungsmöglichkeit, doch er köpfte nach einer maßgenauen Thielsch-Flanke aus fünf Metern völlig freistehend neben das Tor. Wenig später verfehlte eine Janda-Direktabnahme nur knapp das Vereinsheim

. Die Hausherren drängten weiter vehement auf die Führung, doch selbst ein Foulelfmeter blieb ungenutzt: A. Leupold verlud zwar den Keeper, setzte den Ball aber neben das Tor. Auch Thielsch zeigte kurz vor der Halbzeit Nerven, als er völlig freistehend den Ball in die Arme des Wacker-Keepers hob.
In der zweiten Halbzeit war zunächst wieder Wacker am Drücker und einmal mehr musste Schramm mit einer Glanzparade den Rückstand verhindern. In der 55. Minute dann das erlösende und auch verdiente 1:0 für die Selber: Karatas verandelte einen Handelfmeter sicher. Als erneut Karatas nur zwei Minuten später auf 2:0 erhöhte, schien das Spiel gelaufen, doch mit einem abgefälschten Schuss gelang Wacker fast im Gegenzug der Anschlusstreffer. Pech für die „Dreizehner“, dass sich in dieser Szene auch noch Glück verletzte und mit Verdacht auf Bänderriss und Knöchelbruch mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste

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Die Hausherern steckten den Schock aber schnell weg und Karatas stellte in der 63. Minuten den alten Abstand wieder her. Mit einem unhaltbaren Schuss in den Winkel verkürzte Wacker zwar erneut, doch die SV-Abwehr um Libero Müller, Sikora, Diener und Fischer stand in der Schlussphase bombensicher und ließ – auch dank des überragenden Schramm - keinen weiteren Treffer mehr zu. Eine sehr gute Note verdiente sich auch Thielsch. Martin Leupold
