Dank einer tollen Mannschaftsmoral gelang es der zweiten Mannschaft der SpVgg Selb 13 ein schon verloren geglaubtes Spiel zu drehen und drei Punkte gegen den unmittelbaren Verfolger SV Pechbrunn II einzufahren.
SpVgg Selb 13 II: Walter – Sikora, Pöhner, Wunderlich, Krafczyk, Diener, Leonhardt, Janda, drachsler, T. Boz (ab 46. Min. Enzi), A. Leupold.
Schiedsrichter: Kuhbandner; Zuschauer: 35; Tore: 45. Min. Drachsler 1:0, 55. Min. F. Döllinger 1:1, 58. Min. Bassek 1:2, 65. Min. S. Döllinger 1:3, 78. Min. Sikora 2:3, 82. Min. Drachsler 3:3, 84. Min Sikora 4:3 , 90. Min. Leupold 5:3.
Die SV 13 dominierte von Beginn an das Spielgeschehen und drängte den Gegner überwiegend in die eigene Spielhälfte. In der 10. Minute setzte sich Wunderlich über Außen durch, die Hereingabe verpasste Leonardt allerdings in aussichtsreicher Position knapp. Wunderlich, Leupold und Sikora hatten weitere Einschussmöglichkeiten, das 1:0 wollte aber noch nicht gelingen.
In der 30. Minute tauchte Pechbrunn zum ersten Mal vor dem Gehäuse von Walter auf. Aus nächster Nähe parierte der Selber Keeper aber zwei Mal glänzend. Im Gegenzug wurde Wunderlich nach einem schönen Doppelpass mit Drachsler im gegnerischen Strafraum unsanft gestoppt, ein Pfiff von Schiedsrichter Kuhbandner blieb allerdings aus. Kurz vor der Pause zog Drachsler aus 20 Metern ab. Den haltbaren Aufsetzer konnte Torwart Schreiner nicht kontrollieren und es stand verdient 1:0 für die Hausherren.
Sikoras wichtige Tore
Nach der Pause machten die Gäste plötzlich das Spiel. Innerhalb von wenigen Minuten drehten sie den Rückstand gegen nun schläfrige Hausherren in eine 3:1-Führung um, die Partie schien zu Gunsetn der Gäste entschieden. Coach Rödel schickte nun Sikora mit in den Angriff und prompt gelang ihm per Kopf der wichtige Anschlusstreffer zum 2:3. Kurz darauf traf Drachsler mit einem Freistoß zum Ausgleich. Torwart Schreiner – normal Feldspieler – sah dabei wiederum unglücklich aus.
Die SV Selb 13 wollte jetzt den Sieg. Leupold drängte unwiderstehlich zum Tor und suchte den Abschluss. Seinen verfehlten Schuss fand als Pass wiederum Sikora, der die 4:3-Führung markierte. Die 90 Minute war dann die Minute von Leupold

. Zunächst bekam er wegen Zeitspiels die gelbe Karte. Unmittelbar danach nahm er einen Klärungsversuch des Gästetorwarts aus 20 Metern volley und traf mit einem sehenswerten Treffer zum 5:3-Endstand. THOMAS SCHRAMM
