SpVgg Selb 13 – FK 06-Südring Selb 0:0
Auch in ihrem dritten Vorbereitungsspiel gegen eine höherklassige Mannschaft blieben die Dreizehner ohne Niederlage. Mit dem torlosen Remis durften sie hoch zufrieden sein, da der FK 06-Südring wesentlich mehr Torchancen besaß, diese jedoch nicht nutzte.
SpVgg Selb 13: Brtva – M. Leupold, Werner, Krafczyk (ab 46. Min. Ünsal), Kral, Engler (ab 46. Min. Wunderlich), Noczenski, Simsek, A. Boz, Suchowierski (ab 69. Min. Drachsler), Hancik
FK 06-Südring Selb: Razak – Wippich (ab 46. Min. Fischer), Koc, Kreuzer (ab 46. Min. Karakoc), Scharnagl, D. Müller (ab 61. Min. Achtziger), Beck, Karakaya (ab 46. Min. Novak), Terehof, Stocker, Özkan (ab 46. Min. T. Müller)
Schiedsrichter: Fuchsstadt (TSV Förbau) hatte keinerlei Probleme mit der fairen Partie
Obwohl die Gäste nicht mit ihrer stärksten Formation begannen, starteten sie furios und hatten bereits nach 20 Sekunden eine erste gute Möglichkeit durch Karakaya. In der Folgezeit machte Stocker mit zwei Distanzschüssen auf sich aufmerksam. Viel mehr Szenen vor dem Tor ließ die dicht gestaffelte SV-Hintermannschaft nicht zu, zudem verhinderte der enge und harte Nebenplatz oft einen geordneten Spielaufbau. Als eine halbe Stunde vorüber war, tauchten die Platzherren zum ersten Mal gefährlich vor dem FK-Gehäuse auf, Suchowierski verstolperte eine gute Nachschussgelegenheit. Die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte wiederum dem Bezirksligisten. Stockers Torjubel wurde durch den Abseitspfiff des Schiedsrichters unterbunden und Krafczyk

klärte gegen Terehof in höchster Not.
Im zweiten Durchgang hatte die SpVgg zunächst leichte Vorteile, ohne dabei jedoch zu richtig zwingenden Torchancen zu kommen. Dies änderte sich in der letzten halben Stunde, wo die Gäste wieder den Ton angaben. Stocker legte sich auf dem Weg zum Tor den Ball etwas zu weit vor und scheiterte an Brtva, Achtzigers Freistoß landete am Außenpfosten und Stocker schoss frei vor dem Tor Werner an. Die wenigen Entlastungsangriffe der Platzherren brachten kaum Gefahr. In der Schlussminute mussten die Simsek-Schützlinge noch einmal ganz tief durchatmen, als Stocker eine Flanke unbedrängt und in bester Position über die Latte köpfte. STEFAN SPECHT