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 Betreff des Beitrags: Spielbericht TuS - SV 13
BeitragVerfasst: Di 13. Mai 2008, 07:04 
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Darf ich mal die Noten machen :evil: :twisted:


Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machte am Samstag der TuS Erkersreuth. Zwar hatten die „Dreizehner“ mehr Spielanteile und auch mehr Möglichkeiten, am Ende aber zählen nunmal die Tore. Und da machte Vlastimir Svoboda den großen Unterschied: Während die Gäste keinen Vollstrecker in ihren Reihen hatten, traf der TuS-Torjäger unter gütiger Mithilfe der SV-Defensive gleich drei Mal.
TuS Erkersreuth: M. Hoffmann – S. Hoffmann, E. Kilic, Leonhardt, Knihs (ab 78. Min. Launek), Nikodem, Ulbricht, A. Kilic (ab 89. Min. Bröcker), Svoboda, Moscher, Fuhrmann.
SpVgg Selb 13: Brtva – Ünsal, Werner, M. Leupold, Kral, Noczensky (ab 74. Min. Enzi), Krätzer, Simsek, T. Boz (ab 65. Min. A. Leupold), Engler (ab 65. Min. Sikora), Wunderlich.
Schiedsrichter: Franz (SV Mitterteich) leitete tadellos; Zuschauer: 80; Tore: 14., 48. und 77. Min. Svoboda 1:0, 2:0 und 3:0.

SV 13 stürmt munter drauflos

Da der derzeitige Relegationsplatzinhaber SV 04 Froschbachtal schon am Vortag gegen Gefrees unterlag, konnten die beiden noch nicht endgültig gesicherten Lokalrivalen etwas entspannter ins Derby gehen. Den besseren Start erwischten dabei die Gäste, die trotz großer personeller Probleme munter drauflos stürmten. Schon nach 120 Sekunden hatten die SV-Anhänger den Torschrei auf den Lippen, doch Simseks abgefälschter Schuss senkte sich knapp neben das Tor. Nur eine Minute später verzog T. Boz aus 18 Metern. Erst allmählich fanden die Hausherren etwas besser ins Spiel. Erste Gefahr für das Gästetor drohte in der zehnten Minute, als Svoboda eine Moscher-Vorlage direkt nahm, den Ball aber knapp neben das Tor setzte. Nur wenige Sekunden später knöpfte Ulbricht an der Außenlinie Krätzer den Ball ab, bei der Hereingabe war SV-Keeper Brtva aber auf dem Posten. Ein Missverständnis in der Hintermannschaft der Selber führte nach einer knappen Viertelstunde zur Erkersreuther 1:0-Führung. Nach einer Ecke verließen sich die SV-Abwehrspieler auf Torwart Brtva, der wiederum verließ sich auf seine Hintermannschaft. Svoboda nahm die Einladung dankend an.
Die „Dreizehner“ zeigten sich vom Rückstand wenig beeindruckt. Fast im Gegenzug wäre fast der Ausgleich gelungen. M. Leupold schraubte sich nach einer Ecke am höchsten, sein Kopfball landete aber am Pfosten. Den Abpraller vertändelten dann Simsek, der zu lange zögerte, und Wunderlich. Weitere Möglichkeiten für die SV ergaben sich durch Weitschüsse von Krätzer, Engler und Kral, die aber allesamt ihr Ziel verfehlten. Kurz vor der Halbzeit vereitelte Torwart Hoffmann mit einer herrlichen Parade nach einem Krätzer-Kracher das in der Luft liegende 1:1, das sich die Gäste zu diesem Zeitpunkt redlich verdient hätten.

Kurioses Tor zum 3:0

Die Vorentscheidung fiel dann bereits drei Minuten nach dem Seitenwechsel. Kral vertändelte im Mittelfeld den Ball und plötzlich stand Svoboda alleine vor Torwart Brtva, den der TuS-Torjäger mit einem Heber zum 2:0 überlistete. Eine Minute später vereitelte einmal mehr M. Hoffmann einen Gästetreffer mit zwei Reflexen gegen Simsek. Die Selber öffneten jetzt mehr und mehr ihre Abwehr, was den Erkersreuthern einige Konterchancen ermöglichte. Kurios in der 77. Minute das 3:0 für die Hausherren. Bei einem weiten Abschlag von Hoffmann flog der Ball mit Windunterstützung bis vors Selber Tor. Der sichtlich überraschte SV-Keeper Brtva fing den Ball zwar noch vor der Linie ab, konnte ihn aber nicht festhalten – und erneut war es Svoboda, der das Geschenk annahm. Damit war das Spiel endgültig gelaufen. Das mögliche 4:0 vergab kurz vor Schluss A. Kilic, der den Ball nach einer Svoboda-Vorlage aus fünf Metern in die Wolken schoss.
Beste Erkersreuther waren Torwart M. Hoffmann, Moscher und Ulbricht, der effektivste zweifelsohne Svoboda. Bei den „Dreizehnern“ fielen M. Leupold, Krätzer und Ünsal, der Knihs komplett abmeldete, positiv auf. Der junge Landesliga-Schiedsrichter Franz hatte mit der erfreulich fairen Begegnung keinerlei Probleme und leitete souverän.

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