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Die SpVgg Selb 13 bezog beim Namensvetter aus Selbitz eine klare 3:0-Niederlage, die auch in dieser Höhe verdient war, da die Simsek-Schützlinge in der Offensive zu harmlos waren und schon nach zwanzig Minuten durch zwei Unachtsamkeit in der Hintermannschaft mit 2:0 zurücklagen.
SpVgg Selbitz: Schall, D.Langheinrich, Wendt, Müller (ab 75. Min. Scherbel), Möckel, Wimmer, Trautner (ab 83. Min. Weiss), Göpel, R.Langheinrich, Lang, Herb (ab 55. Min. Akpinar)
SpVgg Selb 13: Brtva, Ünsal, Werner, Glück, Kral (ab 20. Min. Drachsler), Noczensky, Krätzer, Simsek, T.Boz (ab 60. Min. M.Leupold), A.Boz (ab 75. Min. Leonhardt), Hancik,
Schiedsrichter: Aufschläger (Leutendorf) leitete die faire Partie sicher.
Zuschauer: 50
Tore: 5. Min. 1:0 Trautner, 20. Min. 2:0 R.Langheinrich, 84. Min. 3:0 Möckel,
Beide Mannschaften gingen unter gegensätzlichen Vorzeichen in dieses Spiel. Die Selbitzer brauchten dringend einen Sieg, um das Abstiegsgespenst zu verjagen und boten folglich eine starke Truppe auf, während bei den „Dreizehnern“ immer noch Personalmangel herrschte. Zudem schied Kral nach 20 Minuten mit seiner alten Verletzung aus, so dass die Partie zu diesem Zeitpunkt beim 2:0 eigentlich schon entschieden war. Die sonst so zuverlässige Abwehr hatte bis dahin bereits zweimal gepatzt und die entschlossener wirkenden und optisch überlegenen Gastgeber hatten diese Schwächen rigoros ausgenutzt. Zuerst reagierte in der 5. Minute Trautner nach einer Ecke von Müller am schnellsten und stocherte das Leder über die Linie. Eine Viertelstunde später überlief Lang den angeschlagenen Kral, zog scharf nach innen und Torjäger R.Langheinrich war zur Stelle. Die Verletzung von Kral hatte sich schon einige Minuten vorher angedeutet, fraglich ist nur, warum mit einer Auswechslung so lange gewartet wurde. Die Strafe für dieses zögerliche Abwarten folgte auf den Fuß. Nach einer halben Stunde gestalteten die Spieler von der Weißenbacher Straße die Begegnung offener und hatten durch Hancik und Krätzer die einzigen Einschussmöglichkeiten dieser ersten Spielhälfte. Hancik verpasste eine Flanke knapp mit dem Kopf und Krätzers Freistoß verfehlte um Zentimeter das Ziel. Die zweite Halbzeit verlief über weite Strecken enttäuschend auf beiden Seiten. Es kam kaum ein Spielfluss zustande, da zu viele Abspielfehler produziert wurden und die Laufbereitschaft bei Gästen und Gastgebern bedingt durch den plötzlichen Wärmeeinbruch merklich nachließ. Die wenigen Höhepunkte bekamen die spärlichen Zuschauer erst in der Schlussphase zu sehen. R. Langheinrich hatte in der 80. Minute den dritten Treffer auf dem Fuß, zielte aber daneben. Genauer machte es kurz darauf Möckel, der TW Brtva etwas zu weit vor seinem Gehäuse sah und mit einem gefühlvollen Lupfer aus 25 Metern für das Highlight des Spieles verantwortlich war. Vorher hatte Ünsal mit einem Pfostentreffer ans eigene Torgestänge für Aufmerksamkeit gesorgt. Die einzige Tormöglichkeit in der zweiten Spielhälfte auf Seiten der Selber hatte der aufgerückte Werner, Hanciks Flanke konnte er aber nicht unter Kontrolle bringen und somit bleib es beim gerechten 3:0 für die SpVgg Selbitz, die über weite Strecken der Partie die spielbestimmende Mannschaft war und die besseren Einzelspieler in ihren Reihen hatte. Die Kampfkraft der Gäste war dieses Mal nicht ausreichend, um zumindest einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Simseks Truppe kann diese Niederlage sicherlich verschmerzen , den Hausherren tat der Dreier sichtlich gut. Allerdings darf sie die SpVgg Selb 13 des Klassenerhalts noch nicht zu sicher sein, denn in den nächsten Spielen warten mit Abstiegskandidaten und Meisterschaftsanwärtern noch unangenehme Gegner auf Krätzer +Co.
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