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AndyPi
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Verfasst: Mi 28. Okt 2009, 06:25 |
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Registriert: Fr 15. Feb 2008, 08:22 Beiträge: 1347
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Und hier die Aufzeichnungen von ATG-Trainer Stefan Rogler auf der Tröstauer Homepage: So grausam kann Fußball sein! Da liefert man die beste Saisonleistung ab, führt bis 3 Minuten! vor Schluss mit 2:1 gegen den Tabellenführer und hat am Ende doch nichts in den Händen.
Aber von Vorne. Von Beginn an entwickelte sich bei nasskaltem Wetter eine auf hohem Kreisliganiveau stehende Partie, bei der nach anfänglichem Abtasten die Heimmannschaft mehr und mehr das Heft in die Hand nahm. Hohe Laufbereitschaft, gutes Zweikampfverhalten und auch ansehnliche Spielzüge waren ein gutes Rezept gegen den Tabellenführer. Der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Libero Taskiran und seine Defensivkräfte hatten Torjäger Kowalzcyk und Co. bis zur Pause sehr gut im Griff. Mehrfach lag die Führung für die Heimmannschaft in der Luft, doch entweder man zielte noch nicht genau genug, oder der Pfosten und der gute Gästekeeper Smrha waren im Weg. Das 0:0 zur Pause schmeichelte dem Tabellenführer bis dahin. Die zweite Hälfte begann wie die Erste endete, beide Mannschaften im Vorwärtsgang. Die 1:0 Führung resultierte aus einem Freistoß, den der beste Tröstauer Emre Taskiran an Freund und Feind vorbei im Selber Kasten unterbrachte. Unerklärlicherweise zog sich Tröstau nun zurück und überließ Selb das Feld. So dauerte es auch nicht lange, und die Gäste kamen aus abseitsverdächtiger Position zum Ausgleich. Wer jetzt dachte Tröstau bricht ein, sah sich getäuscht. Die Rogler-Truppe kämpfte sich ins Spiel zurück, und ging durch den fleißigen Oli Goldmann nach herrlichem Zuspiel von Mohamed Mahmud in der 82. Minute erneut in Führung. Was danach geschah sind Geschichten die schreibt nur der Fußball. Selb gab sich nicht geschlagen, und nach dem sich 7 Tröstauer im Strafraum gegenseitig "beschatteten" stand Siniawa sträflich frei und glich aus. Selb warf nocheinmal alles nach vorne, und der bis dahin von Schieweck "kalt" gestellte Draksl lief in die letzte scharfe Hereingabe und traf zum vielumjubelten 2:3. Mit dem Siegtreffer pfiff der sehr gut leitende Schiedsrichter Dinger die Partie ab. Entsetzen auf der einen und Freudentänze auf der anderen Seite spiegelten anschließend wider, wie eng Glück und Pech verknüpft sein können. Fazit: Man kann der Mannschaft, bis auf die 2 Aussetzer die leider zu 2 Toren führten, keinen Vorwurf machen. So wie sie am Sonntag gegen Selb aufgetreten ist wollen Zuschauer und Trainer ihre Mannschaft sehen. Zu was die Truppe um Kapitän Mahmud fähig ist, hat sie 88. Minuten lang eindrucksvoll bewiesen. Jetzt heißt es die Köpfe wieder hoch zu nehmen, denn am Samstag steht bei der angeschlagenen SpVgg Weißenstadt Abstiegskampf pur an. Es gilt an die gezeigte Leistung anzuknöpfen und aus diesem eminent wichtigen Spiel 3 Punkte zu ergattern. Aber Vorsicht ist geboten, es wird sicher kein Spaziergang. Denn wie heißt es: "Die angeschlagenen Boxer sind die gefährlichsten."
_________________ Auswärtsfahrten gefährden ihre Gesundheit
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Verfasst: Mi 28. Okt 2009, 06:25 |
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